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Palmers ist insolvent

Aktualisiert: 18. Feb.


Eine Horrornachricht im Jubiläumsjahr: Palmers, seit 1915 Hersteller von Dessous, Nachtwäsche und Bademode, ist zahlungsunfähig. Am Donnerstag letzter Woche meldete das Unternehmen aus Österreich Insolvenz an. Rund drei bis vier Wochen wird die Belegschaft von Palmers auf ausstehende Monatsgehälter warten müssen. Diese werden dann wohl vom Insolvenzfond gezahlt. In einer Online-Betriebsversammlung wurden die 515 Mitarbeitenden am Freitag über die Insolvenz des Wäschekonzerns informiert, der mehrere hundert Filialen in Österreich und Deutschland sowie weltweit betreibt.


Ganz überraschend kam das nicht: Schon seit geraumer Zeit ist das Unternehmen auf der Suche nach einem Investor, weil dringend benötigte Kapitalzuflüsse ausgeblieben waren. Ein Sanierungsverfahren soll nun einen Großteil der Schulden abbauen und eine finanzielle Neuaufstellung ermöglichen. Damit wird Unternehmen wieder interessant für potenzielle Investoren, mit denen laut Aussage des Unternehmens gerade noch verhandelt wird.


14,7 Millionen Euro hatte Palmers im Geschäftsjahr 2023/24 verloren, der Umsatz ist laut übereinstimmenden Medienberichten von 71,5 Millionen auf 66,6 Millionen Euro gesunken. Dazu kommen Schulden von fast 2,6 Millionen Euro, an denen vor allem ein im Juni rückzahlbarer Corona-Kredit in Millionenhöhe Anteil hat.



 
 

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